Insolvenzstrafrecht Buchalik

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Experten für Insolvenzstrafrecht und Strafverteidigung

Wussten Sie, dass

  • das Insolvenzgericht jede Insolvenzakte an die Staatsanwaltschaft weiterleitet?
  • sich Staatsanwälte und Gerichte häufig auf die oft unvollständigen Angaben des Insolvenzverwalters verlassen und diese missverstehen?
  • Insolvenzanträge in der Regel ein bis zwei Jahre zu spät gestellt werden (Insolvenzverschleppung)?
  • es nach Schätzungen bei 80 bis 90 % aller Insolvenzen zu Straftaten kommt und die Aufklärungsquote bei 99% liegt?
  • viele Pflichtverletzungen des Unternehmers eine Straftat darstellen, ohne dass dieser es weiß?
  • Bankrottdelikte auch bei Fahrlässigkeit und als Versuch strafbar sind?
  • eine Verurteilung ein Berufsverbot nach sich ziehen kann?
  • eine Verurteilung die Restschuldbefreiung in der Privatinsolvenz verhindern kann?
  • Sie ihrer Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages auch dadurch nachkommen können, dass Sie eine „Insolvenz ohne Insolvenzverwalter“ beantragen?
  • sich auch Insolvenzverwalter und Sachwalter wegen Bankrotts und Untreue strafbar machen können


Strafbarkeit vermeiden – sehr einfach

Wir sagen jedem Mandanten: Die beste Möglichkeit eine Strafbarkeit zu vermeiden ist, rechtzeitig einen Insolvenzantrag zu stellen und die Möglichkeiten der Sanierung unter Insolvenzschutz ohne Insolvenzverwalter zu nutzen. Als führender Anbieter bei der Durchführung dieser Eigenverwaltungsverfahren (allgemein bekannt als „Schutzschirmverfahren“, ESUG-Verfahren) helfen wir unseren Mandanten, sämtliche Strafbarkeitsrisiken zu vermeiden und gesetzeskonform zu handeln. Zahlreiche Informationen und Referenzen hierzu finden Sie auf unserer Seite www.buchalik-broemmekamp.de. Das Eigenverwaltungsverfahren ist ein Insolvenzverfahren – aber ohne Insolvenzverwalter. Sie bleiben weiter Entscheidungsträger.

Gehen Sie rechtzeitig zum Experten für Insolvenzstrafrecht!

In der Unternehmenskrise und im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens machen Unternehmer vieles falsch und begehen – oft in guter Absicht – gleich reihenweise Straftaten, ohne dass sie es merken. Das deutsche Strafrecht sanktioniert bereits fahrlässiges Verhalten – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Deshalb gilt: Gehen Sie unverzüglich zu einem Experten!

Wir unterstützen und begleiten Sie bei der Vorbereitung eines Insolvenzantrags – ob in Eigenverwaltung oder als Regelinsolvenzverfahren –, im Insolvenzverfahren gegenüber dem (vorläufigen) Insolvenzverwalter, der Staatsanwaltschaft, dem Finanzamt und den Krankenkassen. Alle diese Personen werden Sie mit zahlreichen Ansprüchen und Vorhalten konfrontieren.

Wir helfen Ihnen auch, eine etwaige Insolvenzantragspflicht zu beseitigen, zum Beispiel durch qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarungen.

Strafrechtliche Beratung vor jedem Insolvenzantrag ist absolute Pflicht!

Jeder weiß, dass er sich nicht selbst belasten muss – und macht es trotzdem. Vorsicht beim Insolvenzantrag. Falsche Angabe dort sind schnell getätigt und führen zu vertieften Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Kein Insolvenzantrag ohne vorherige Prüfung durch Experten!

Und auch nach Antragstellung ist eine Begleitung unverzichtbar. Auskünfte, die Sie dem vorläufigen Insolvenzverwalter („Gutachter“) erteilen, dürfen von der Staatsanwaltschaft gegen Sie verwendet werden. Viele Anwälte übersehen dies im Zusammenhang mit dem Beweisverwendungsverbot des § 97 Abs. 1 Satz 3 InsO. Ein schwerer Fehler zum Nachteil des Mandanten.

Unser Erfolgsrezept – eine ganzheitliche Beratung des Unternehmers

Die Rechtsanwälte, Steuerberater, Betriebswirte, Wirtschaftsingenieure und Kaufleute von Buchalik Brömmekamp verfügen über jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Krisenberatung, Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen unter Insolvenzschutz. Mit diesem schlagkräftigen Team auf Ihrer Seite haben sich die Rechtsanwälte der Kanzlei auf die Abwehr von Insolvenzanfechtungsansprüchen, die Haftungsvermeidung von Geschäftsführern und Vorständen sowie die Strafverteidigung in Wirtschaftsstrafsachen spezialisiert, um dem Unternehmer eine ganzheitliche Beratung in der Krise seines Unternehmens anbieten zu können. Der Schwerpunkt liegt hierbei praxisorientiert auf dem Insolvenz- und Steuerstrafrecht.

Verteidigung ohne wirtschaftlichen Sachverstand ist chancenlos

Eine sachgerechte Verteidigung in Insolvenzstrafsachen ist ohne vertiefte wirtschaftliche Kompetenz und ausgeprägtes insolvenzrechtliches Know-how völlig chancenlos. Die enge Verzahnung von betriebswirtschaftlicher sowie zivil- und strafrechtlicher Beratung ist unverzichtbar und ein oft entscheidender Vorteil für unsere Mandanten. Nicht selten führt eine erfolgreiche, aber nicht abgestimmte Abwehr von zivilrechtlichen Haftungsklagen zu strafrechtlichen Verurteilungen. Häufig lassen Berater, die den Unternehmer vor einer zivilrechtlichen Haftung schützen wollen, diesen direkt in die Strafbarkeit laufen. Bei uns arbeiten alle Berufsgruppen in unterschiedlichen Projekten seit Jahren tagtäglich zusammen. Wir sind kein loses „Netzwerk“, sondern ein eingespieltes Team unter einem Dach.

Wer ist betroffen?

Vom Insolvenzstrafrecht ist jeder Unternehmer betroffen. Vom Selbstständigen bis zum Konzernvorstand. Vor allem Geschäftsführer, Gesellschafter, Prokuristen und Buchhalter können die wenig bekannten Straftaten sehr leicht begehen und zwar ohne, dass sie es einmal merken. Sie handeln oft fahrlässig, was unter Strafe steht. Nicht selten geraten sie zu Unrecht in das Visier der Strafverfolger, die sich auf nicht hinreichend präzisierte Angaben, Mutmaßungen und Spekulationen des Insolvenzverwalters verlassen. Darüber hinaus können sich Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Unternehmensberater wegen Beihilfe zur Insolvenzverschleppung strafbar machen.

Einer breiteren Öffentlichkeit wird das Insolvenzstrafrecht durch den Fall „Anton Schlecker“ bekannt werden. Neben dem Inhaber der bekannten Drogeriekette sind auch drei Familienmitglieder und zwei Wirtschaftsprüfer unter anderem wegen Bankrotts angeklagt, wie der Presse (z.B. FAZ http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/schlecker-anklage-in-36-faellen-wegen-vorsaetzlicher-insolvenz-14177722.html; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/schlecker-staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-anton-schlecker-a-1087025.html) zu entnehmen ist.

Bei führungslosen Gesellschafter trifft die Insolvenzantragspflicht gemäß § 15a Abs. 3 InsO jeden Gesellschafter (LG München, Beschl. v. 29.07.2013, ZInsO 2014, 1166). Im Fall der AG oder Genossenschaft jeden Aufsichtsrat.

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